Nachhaltiges Interior-Design & Einrichtungsberatung
Der erste Schritt einer Einrichtungsplanung: So erstellst du eine Raumskizze
Der erste Schritt einer Einrichtungsplanung: So erstellst du eine Raumskizze

Der erste Schritt einer Einrichtungsplanung: So erstellst du eine Raumskizze

Schon länger möchtest du etwas in deinem Zuhause verändern. Die Möbel sind vielleicht zusammengewürfelt. Immer wieder kommt das eine oder andere Stück dazu. Du änderst eine Farbe oder kaufst neue Accessoires. Aber irgendwie fehlt bis jetzt der rote Faden?

Dann ist jetzt die Zeit, die Sache mit System anzugehen. Denn um zu einem Raum zu gelangen, der wie aus einem Guss wirkt, brauchst du einen Plan. Und der erste Schritt dahin, ist die Bestandsaufnahme und die Erstellung einer Raumskizze.

Das brauchst du

Es braucht nicht allzu viel, aber diese Dinge solltest du dir bereit legen:

  • Papier, evtl. Millimeterpapier
  • einen spitzen Bleistift
  • ein Lineal
  • ein Geodreieck
  • Zollstock oder Lasermessgerät
  • Schere

Grobe Raumskizze erstellen

Als Erstes kannst du nun eine grobe Skizze des Raumes machen. Beginne am besten mit den Außenwänden und füge dann Fenster und Türen hinzu. Nun geht es schon weiter, indem du deinen Raum ausmisst. Du benötigst die Maße der Wände, Türen, Fenster und die Raumhöhe. Wenn es feste Einbauten gibt oder du Möbelstücke hast die bleiben sollen, dann macht es Sinn, diese Maße auch zu notieren.

So nimmst du richtig Maß

Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Beginnend in einer Raumecke einfach von einer Wand zur nächsten messen. Bis du wieder am Ausgangspunkt angelangt bist. Dabei auf Vorsprünge oder Nischen achten. Ebenso die Breite und Höhe von Fenstern und Türen bestimmen und die Abstände zu den Wänden beachten. Für die Raumhöhe misst du den Abstand zwischen Decke und Fußboden. Diese Werte schreibst du dir jeweils an die entsprechende Stelle deiner Raumskizze.

Maßstabsgetreuer Grundriss

Jetzt hast du schon mal einen ersten Überblick über deinen Raum. Um jedoch die Proportionen neuer und alter Möbelstücke besser einschätzen zu können, empfiehlt sich ein maßstabsgetreuer Grundriss. Die meisten Fachleute arbeiten im Maßstab 1:50. Du kannst aber auch einen Maßstab von 1:100 oder 1:200 verwenden.

Nun musst die die Maße deiner Skizze in den richtigen Maßstab übertragen. Bei einem Maßstab von 1:50 bedeutet das, dass 1 cm auf deinem Bild 50 cm in Wirklichkeit entsprechen. Zeichne jetzt alle Wände in der richtigen Größe ein und achte auf rechte Winkel. Dann trägst du auch hier wieder Fenster und Türen ein.

Für Möbelstücke empfehle ich dir, diese auf ein extra Blatt Papier maßstabsgetreu aufzuzeichnen. Dann kannst du sie ausschneiden und verschiedene Positionen auf deinem Grundriss ausprobieren. Das machst du solange, bis du die beste Möglichkeit für deinen Raum gefunden hast. Wenn du zufrieden bist, kannst du sie aufkleben oder fest einzeichnen. Außerdem erkennst du auch gleich, ob das eine oder andere gewünschte Teil vielleicht zu groß oder zu klein für deinen Raum ist. So ersparst du dir böse Überraschungen.

Weitere Schritte der Einrichtungsplanung

Der Anfang ist gemacht. Für ein richtig gutes Konzept, also den roten Faden, benötigt es natürlich noch ein paar mehr Schritte. Farbkonzept, Beleuchtungskonzept, Materialkonzept, Auswahl der richtigen Möbel, Textilien, Accessoires und das Beachten besonderer Funktionen oder Bedürfnisse in deinem Raum…

Wenn du dir meine Unterstützung für dein Einrichtungskonzept holst, dann benötigst du übrigens nur eine grobe Raumskizze mit deinen Maßen. Um den maßstabsgetreuen Grundriss kümmere ich mich dann. Du musst dich also nur noch für eins meiner Angebotspakete entscheiden.

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